Ultrafiltration bietet sichere Trinkwasserqualität

Häufung von Infektionen mit Legionellen in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg häuften sich in den letzten Wochen schwere Legionellose-Erkrankungen, es sind bereits sieben Todesfälle zu beklagen. Das Landesgesundheitsamt (LGA) hat zwischen Mitte Juni und Mitte August bereits 97 Fälle gemeldet bekommen, die höchste Anzahl an Erkrankungen seit 2001. Über die Ursache besteht Unklarheit, die Gesundheitsämter untersuchen die regional weit verbreiteten Fälle noch. Vorstellbar ist, dass die Fälle im Zusammenhang mit dem Ende der Corona-Lockdowns stehen. Denn Legionellen bilden sich oft auch in Wasserleitungen, die unregelmäßig in Gebrauch sind. Besten Schutz gegen Legionellen und andere Keime im Trinkwasser bieten die leistungsfähigen und nachhaltigen Trinkwasserfilteranlagen von Seccua - für sicheres und hygienisch sauberes Trinkwasser zu Hause. Der Einbau wird aktuell mit bis zu 20 Prozent staatlich gefördert.

Bildquelle: Seccua Holding AG

Ob indirekt durch die COVID-19-Pandemie mit entsprechenden Lockdowns oder direkt durch die Starkregenereignisse der letzten Wochen – die Trinkwasserqualität in Deutschland ist immer öfter in Gefahr. Während Corona waren zahlreiche gewerbliche und öffentliche Gebäude wie Gaststätten, Hotels, Veranstaltungsorte, Kinos und Sportstätten über Monate geschlossen. Dementsprechend war auch das Leitungsnetz in Hotelzimmern, Sanitärräumen/WCs und Umkleiden/Bädern nicht in Gebrauch, Duschen blieben über längere Zeit ungenutzt, Legionellen konnten sich ausbreiten. Nach dem Ende der Lockdowns konnten selbst regelmäßige Spülungen an den Entnahmestellen nicht zwingend eine einwandfreie Trinkwasserhygiene gewährleisten. Das Risiko eines Legionellen-Befalls der Trinkwasserleitungen und Installationen stieg deutlich an. So hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Dachorganisation des deutschen Sports, schon im April 2020 auf die „Legionellengefahr in ungenutzten Sportanlagen“ hingewiesen.

Legionellen sind zwar ein natürlicher Inhaltsstoff des Trinkwassers, doch die Stäbchenbakterien vermehren sich bei entsprechenden Voraussetzungen wie stagnierendem Wasser oder Temperaturen über 20 Grad im Rohrleitungssystem sprunghaft. Mit Wassertröpfchen oder Dampf gelangen sie in die Lunge des Menschen, beispielsweise beim Duschen, im Dampfbad oder durch Luftbefeuchter von Klimaanlagen. Das kann vor allem bei älteren und immungeschwächten Menschen zu einer Infektion und zur Legionärskrankheit, einer schweren Lungenentzündung führen.

Ursache für die Legionellen-Infektionen in Baden-Württemberg

Sind also die in den letzten Wochen gehäuft auftretenden Fälle von Legionellenerkrankungen in Baden-Württemberg eine Folge der Lockdowns? Dafür spräche, dass die Fälle ohne erkennbares Muster in ganz Baden-Württemberg auftraten, betroffen sind bisher 31 der 44 Stadt- und Landkreise. Wären eher Klimaanlagen, Lüftungen, Rückkühlwerke oder Kühltürme die Ursache gewesen, würde das nicht erklären, warum es zu einer solch zeitlichen Häufung kam. Diese Anlagen liefen meist auch in den Monaten des Lockdowns. Vor allem wären dann wohl mehrere Fälle an einem Ort aufgetreten – vergleichbar zu den Ansteckungen durch Corona in geschlossenen Räumen. Eher zeigt das gehäufte Auftreten von Legionellen-Erkrankungen seit Anfang Juni, dass dies offenbar mit den Lockerungen einherging, aber eher individuelle Ursachen haben muss. Das könnten beispielsweise Duschen in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen sein, die länger nicht mehr in Gebrauch waren.

Auch die Starkregen der letzten Wochen haben sich vielerorts negativ auf die Qualität des Trinkwassers ausgewirkt. Es kam zu Abkochgeboten aufgrund von Fäkalkeimen wie Escherichia-Coli-Bakterien oder sogenannten Enterokokken im Trinkwasser. Diese können Durchfall, Übelkeit und andere Erkrankungen auslösen.

Gesundheitlich besonders gefährdet sind in beiden Fällen Säuglinge, Kleinkinder und alte oder immungeschwächte Menschen. Bei ihnen kann schon eine geringe Bakterienanzahl Erkrankungen auslösen. Gerade bei Risikogruppen wie Kindern oder älteren und krankheitsbedingt geschwächten Menschen muss die hygienische Unbedenklichkeit des Trinkwassers aber zu 100 Prozent gewährleistet sein.

Seccua für gesundes Trinkwasser zu Hause

Die beschriebenen Auswirkungen von Wetterextremen und Klimawandel sowie Pandemie zeigen die Notwendigkeit, sich mit dem Thema Trinkwasserqualität selbst auseinanderzusetzen. Denn vor allem kommunale Wasserversorger in kleinen und mittleren Versorgungsgebieten sind oft gar nicht in der Lage, schnell und angemessen auf solche Extremsituationen zu reagieren. Zudem finden sich auch andere gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe und Verunreinigungen im Trinkwasser, beispielsweise Pestizide, Arzneimittelrückstände, hormonähnliche Substanzen, Weichmacher oder auch Mikroplastik.

Um sich und seine Familie vor solchen Unwägbarkeiten in der Trinkwasserhygiene zu schützen, bietet Seccua seit Jahren leistungsfähige und nachhaltige Lösungen zur Trinkwasseraufbereitung im eigenen Haushalt bzw. Gebäude an. Seccua entwickelt, produziert und vertreibt ein innovatives Produktportfolio auf Basis modernster High-Tech-Lösungen zur Bereitstellung sicheren und hygienisch unbedenklichen Trinkwassers. Seccua-Filter entfernen – installiert an der Übergabestelle des Trinkwassers aus öffentlichen Leitungen ins Gebäude – Krankheitserreger und Sedimente durch Membranfiltration aus der Medizintechnik der Dialyse mit Filterporen, die um das 1.000-fache kleiner sind als Legionellen und um das 10-fache kleiner als Viren. Seccua Filtration wirkt damit praktisch wie eine Firewall und hält Fäkalkeime, Legionellen, Pseudomonaden und andere Krankheitserreger fern.

In zahlreichen Anlagen unterschiedlicher Größe hat Seccua seine Technologie zur Legionellenbekämpfung in den letzten Jahren erfolgreich unter Beweis gestellt. In umfangreichen Tests konnte die Seccua-Filtration ihre Zuverlässigkeit bei der Entfernung von Krankheitserregern beweisen: mehr als 99,99 % aller Viren und mehr als 99,99999 % aller Bakterien und Parasiten werden durch das Filtrationsverfahren von Seccua in einem einzigen Schritt aus dem Wasser entfernt, so dass es hinterher in mikrobakteriell einwandfreiem Zustand ist. Das gewährleistet hygienisch einwandfreie Trinkwasserqualität in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden, medizinischen und sozialen Einrichtungen sowie Privathaushalten. So kann die Trinkwasserhygiene nach dem Corona-Lockdown sichergestellt werden.

Seccua-Technik ist förderungsfähig

Den Einbau solcher Trinkwasseraufbereitungsanlagen kann man sich mit bis zu 20 Prozent vom Staat fördern lassen. Im Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG EM) werden explizit auch „(…) Anlagen und Komponenten zur Aufbereitung von Trinkwasser“ als förderfähig aufgeführt. Die Antragstellung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).


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