Energiekosten sparen durch intelligente Warmwasserbereitung

Schluss mit versteckten Kosten: So sparen Hausbesitzer durch intelligente Warmwasserbereitung auch im Sommer

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Bildquelle: © Wärme+/CLAGE

Weniger Energiekosten mit elektronischen Durchlauferhitzern oder Warmwasser-Wärmepumpe

Etwa ein Drittel der Heizkosten entsteht in der warmen Jahreszeit, wenn die Heizung auf Sommerbetrieb steht und nur noch für die Warmwasserbereitung da ist. Eine zentrale Anlage erwärmt in vielen Häusern auch das Wasser und pumpt es durch die Rohrleitungen zu den Zapfstellen – fürs Händewaschen, die Küchenspüle oder die morgendliche Dusche. Dabei muss das Wasser immer auf einer Mindesttemperatur gehalten werden, damit es jederzeit in guter Qualität aus dem Hahn kommt. Das bedeutet, dass die Heizung rund ums Jahr arbeiten muss – selbst wenn die Raumheizung auf Pause steht. Dieser Dauerbetrieb führt zu Mehrausgaben, die sich mit effizienter Hauswärmetechnik vermeiden lassen.

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Die Initiative Wärme+ aus Berlin erklärt, wie das geht: „Wer Energie und Kosten sparen will, sollte die Trennung von Warmwasserbereitung und Heizung prüfen. Sind die Systeme getrennt, kann das warme Wasser mittels elektronischer Durchlauferhitzer nah an den Verbrauchsstellen in Küche und Bad bereitgestellt werden. Ein guter Zeitpunkt dafür ist, wenn ohnehin eine Modernisierung des Badezimmers ansteht.“ Elektronische Durchlauferhitzer sind smarte und effiziente Alternativen, denn sie arbeiten nur dann, wenn wirklich warmes Wasser gebraucht wird. Dieses stellen sie „in Echtzeit“ und genau in der gewünschten Temperatur bereit. Der Vorteil in den warmen Monaten des Jahres: Die Heizanlage kann ruhen, das spart Energie und verlängert ihre Lebensdauer. Weil das warme Wasser nicht kontinuierlich vorgehalten und über weite Wege gepumpt werden muss, fallen auch keine Standby-Verluste mehr an. Schon allein dadurch ergibt sich ein beträchtliches Sparpotenzial, so Wärme+.

Warmes Wasser mit der Wärmepumpe

Eine zentrale Alternative zur Warmwasserbereitung bietet eine Brauchwasser-Wärmepumpe. Sie steht meist im Heizungskeller, arbeitet unabhängig von einer Gas- oder Öl-Heizung und übernimmt das ganze Jahr über die Warmwasserversorgung. Sommer wie Winter wird der warmen Umgebungsluft die Wärmeenergie entzogen. Im Sommer, bei angenehmen Außentemperaturen, arbeitet eine Brauchwasser-Wärmepumpe mit sehr hohem Wirkungsgrad und damit noch energiesparender.

Bei beiden Varianten kann im Sommer die Heizungsanlage komplett abgeschaltet bleiben. Das spart Energie und zudem erhöht sich ihre Lebensdauer durch die vermiedenen Betriebsstunden deutlich. Weiteres Plus: So können Eigenheimbesitzer mit einer noch nicht so alten, funktionstüchtigen Anlage die Zeit bis zum später anstehenden Heizungstausch clever überbrücken und schon jetzt Geld sparen.


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