Gestaltungsfreiheit mit Duschrinnen

Design trifft Technik

Bildquelle: Dallmer GmbH + Co. KG

Ein einziger Ablaufkörper als Plattform, der mit verschiedenen Duschrinnenvarianten kombinierbar ist. Hier Duschrinne CeraFloor Select.

Individuelle Badarchitektur braucht flexible Lösungen – etwa bei Designänderungen, dünneren Belägen oder Zeitdruck auf der Baustelle. Besonders praxisnah sind Systeme, bei denen ein Ablaufkörper als Plattform dient und sich mit verschiedenen Duschrinnenvarianten kombinieren lässt. So bleibt die Designauswahl auch später möglich.

Ob Wand- oder Flächenlösung, Kurz- oder Langrinne, Edelstahloptik, PVD-beschichtete Oberfläche oder befliesbare Variante, es gibt vielfältige Optionen für nahezu jede architektonische Anforderung. Das Sortiment reicht von serienfähigen Produkten bis hin zu hochwertigen Manufakturlösungen für exklusive Projekte. Farbe, Länge, Beschichtung und Materialität sind dabei individuell wählbar.

Design: Varianten für jeden Anspruch

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Ob Wand- oder Flächenlösung, Punkt- oder Liniensystem, Kurz- oder Langrinne – es gibt vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Zum Sortiment von Dallmer gehören die Varianten Select, Individual und Pure – für jeden Geschmack, für jedes Budget.

Zusätzlich zu den klassischen Edelstahl-Optiken matt und poliert bietet Dallmer auch PVD-beschichtete Duschrinnen in Schwarz, Rotgold und Messing an. Damit eröffnen sich faszinierende Möglichkeiten für die moderne Bad- und Spa-Gestaltung, die sich mehr denn je über Individualität definiert.

Der Weg der haltbaren und ultradünnen PVD-Beschichtung bis zur Duschrinne ist dabei hochinteressant. Eigentlich als funktionale Schutzschicht für stark belastete Teile in Sportmotoren entwickelt, wird die kohlenstoffbasierte Oberflächenbeschichtung heute mehr und mehr in der Innenarchitektur eingesetzt (z. B. auch bei exklusiven Badarmaturen).

Technik: die Basis der Gestaltung

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Ablaufsysteme wie DallFlex 2.0 für die Linienentwässerung sind auf die präzisierten Anforderungen der DIN 18534 abgestimmt.

So groß die gestalterische Freiheit ist, so wichtig ist die technische Basis. Das Ablaufgehäuse verbindet Dusche und Abwasserleitung, lässt sich frei positionieren und ist für den Einbau in den Gefälleestrich konstruiert.

Für unterschiedliche Anforderungen stehen mehrere Ablaufgehäusevarianten zur Verfügung: Varianten mit hoher Bauhöhe und besonders hoher Ablaufleistung eignen sich vor allem für Einbausituationen, in denen größere Wassermengen sicher abgeführt werden müssen. Für die meisten Standardanwendungen kommen Ablaufgehäuse mit mittlerer Bauhöhe zum Einsatz.

Bei niedrigen Bodenaufbauten sind besonders flache Ausführungen gefragt. Sie ermöglichen die Planung bodengleicher Duschen auch dort, wo nur begrenzte Aufbauhöhen vorhanden sind – zum Beispiel bei Sanierungen. Für den Anschluss an die Abwasserleitung durch die Rohbetondecke stehen zudem senkrechte Ablaufvarianten zur Verfügung.

Mit DallFlex bietet Dallmer ein Ablaufgehäuse für so gut wie jede Einbausituation – vom Neubau bis zur Sanierung. Es dient als Basis und ist mit allen Duschrinnen der Systemfamilie kompatibel – ob bei Spachtelböden, Fliesen- und Keramikbelägen ab 6 mm oder Naturstein.

Abdichtung: Sicherheit im System

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Bei Duschrinnen müssen Design, Ablauftechnik und Abdichtung immer Hand in Hand gehen.

Mit bodengleichen Duschen rückt die sichere Abdichtung stärker in den Fokus. Die DIN 18534 regelt seit 2017 die Abdichtung von Innenräumen. Im Oktober 2025 wurde sie erweitert: Der Ablauf wird als Teil des gesamten Abdichtungssystems betrachtet.

Entscheidend ist der sichere Anschluss der Abdichtung an den Ablaufkörper, etwa über Flansche, Dichtmanschetten oder systemgeprüfte Lösungen. Für eine optimale Schnittstelle zum Fliesenleger werden Dichtmanschetten von Dallmer faltenfrei und separat verpackt zur Baustelle geliefert.

Die DIN 18534 unterscheidet vier Wassereinwirkungsklassen und schafft damit klare Vorgaben für die Planung und Ausführung von Badezimmern und Duschen. Sobald ein Bodenablauf in einer Innenraumfläche vorhanden ist, fällt die Fläche in der Regel mindestens in W1-I. Bodengleiche Duschen liegen meist mindestens in Klasse W2-I. Wird die Wassereinwirkungsklasse zu niedrig angesetzt, ist das Risiko späterer Feuchteschäden sehr hoch.

Das Problem dabei: Solche Schäden zeigen sich häufig erst nach mehreren Jahren. Dann ist oft schwer nachvollziehbar, wo die Ursache liegt und wer verantwortlich ist. Umso wichtiger sind fachgerechte Planung, sichere Anschlusslösungen und aufeinander abgestimmte Abdichtungssysteme.

Der Trend geht deshalb zunehmend zu kompletten Systemlösungen und vorkonfektionierten Bauteilen. Ziel ist es, Fehlerquellen auf der Baustelle zu reduzieren und die Verarbeitung sowie den Gewerkeübergang sicherer und schneller zu machen.

Fazit: Gestaltung braucht Sicherheit

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Duschrinnen ermöglichen bodengleiche Duschbereiche und gestalterische Freiheit. Gleichzeitig müssen sie dauerhaft sicher funktionieren. Mit dem Entwässerungssystem DallFlex 2.0 verbindet Dallmer Designvielfalt, passende Ablaufgehäuse, sichere Anschlusslösungen und Details für die Baustelle.

Autorin:

Sylvia Bösch, PR-Referentin, Dallmer GmbH und Co. KG


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